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BUCHANKÜNDIGUNG

Das Buch zur Selbsthilfe

Wir, Marion und Gerlinde, sind selbst von Gesichtsschmerzen und Migräne betroffen und haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Ratgeber zu schreiben, den wir uns in unserer schwierigsten Krankheitsphase selbst gewünscht  hätten.

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Ein umfassendes Begleitbuch

von Betroffenen  für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

das medizinische  Erkenntnisse und Experteninterviews mit dem "Schwarmwissen" und Erfahrungsberichten von Betroffenen verbindet.

das sich erstmals auch  explizit dem in der Medizin noch wenig beachteten chronischen

Gesichtsschmerz widmet. 

unterstützt vom  Gesichtsschmerzzentrum am Universitätsklinikum

Hamburg-Eppendorf

Ein Ratgeber von Betroffenen für Betroffene, Angehörige und Interessierte 

Wir behandeln in unserem Ratgeber viele Fragen und Probleme, die Menschen beschäftigen, die mit der Diagnose einer chronischen Schmerzerkrankung konfrontiert sind. Dabei schreiben wir aus der Perspektive von Betroffenen und lassen immer wieder unsere persönlichen Erfahrungen einfließen.

 

Unser Ratgeber richtet sich an alle, die an chronischen Kopf- oder Gesichtsschmerzen leiden. Er ist inhaltlich so breit gefächert, dass viele Beiträge auch für Personen mit anderen Schmerzerkrankungen von Interesse sind. Aber nicht nur Betroffene selbst, sondern auch Angehörige sollen sich angesprochen fühlen. Da chronische Gesichtsschmerzerkrankungen insgesamt noch wenig Beachtung finden, ist es uns außerdem ein Anliegen, das Interesse von Ärztinnen und Ärzten sowie Therapeutinnen und Therapeuten für dieses vielfach vernachlässigte Thema zu wecken.

Ein Buch in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten

Unser Buch vereint medizinisches Fachwissen mit den praktischen Erfahrungen von Betroffenen und geht ausführlich auf die Problemlagen, Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit chronischen Schmerzen ein. Wir gehen den wesentlichen Fragen nach, wie chronischer Schmerz entsteht, was ihn so schwer greifbar macht und wie er sich am besten behandeln, abmildern und ertragen lässt. Vor dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen möchten Menschen mit chronischen Erkrankungen aufklären, hilfreiche Tipps an die Hand geben und den großen Nutzen praktischer Selbsthilfe und sozialer Vernetzung veranschaulichen.

 

Sowohl Betroffene als auch medizinische Fachkräfte und therapeutisch Tätige bringen ihr Wissen ein und widmen sich insbesondere auch dem in der Medizin noch wenig beachteten Thema Gesichtsschmerz. Gerade bei seltenen Erkrankungen handelt, über deren Ursache und Behandlungsmöglichkeiten noch wenig bekannt ist, setzen sich erkrankte Menschen häufig intensiv mit ihrem individuellen Krankheitsbild auseinander und entwickeln dadurch eine besondere Expertise aus eigener Erfahrung.

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Betroffene 

als "Expertinnen und Experten" für ihre individuelle Erkrankung

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Ärztinnen und Ärzte sowie therapeutisch Tätige

als Expertinnen und Experten für ihr Fachgebiet

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Gesichtsschmerzzentrum Universitätsklinikum

Hamburg-Eppendorf

Schirmherrschaft und Motor für unser Buchprojekt

Warum müssen Gesichtsschmerzerkrankungen mehr Beachtung finden?

Sie können ganz unterschiedliche Ursachen haben und sind in ihren Erscheinungsformen sehr vielfältig.

Gesichtsschmerzen können sowohl physisch als auch psychisch sehr belastend sein und die Lebensqualität stark herabsetzen.

Häufig werden sie gar nicht oder nicht richtig diagnostiziert und demgemäß falsch oder nicht adäquat behandelt.

Auch Medizinerinnen und Mediziner scheinen zuweilen ratlos zu sein, insbesondere wenn es um den atypischen/idiopathischen 

Gesichtsschmerz geht.

Gesichtsschmerzpatientinnen und - patienten müssen vor sinnlosen Behandlungen und unnötigen invasiven Eingriffen gewarnt werden, die zusätzliche Schmerzen auslösen können.

Es ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Patientenvereinigungen und Selbsthilfegruppen müssen daher mit Nachdruck auf die Problematik aufmerksam machen und an die Fachwelt appellieren, sich intensiver mit dem Thema Gesichtsschmerzen zu befassen und mehr Forschung zu betreiben.

„…Die Diagnose [Anm.: des idiopathischen Gesichtsschmerzes] erfolgt im Ausschlussverfahren und die somit heterogene Patientengruppe wurde bisher kaum in Studien erfasst. Da der idiopathische Gesichtsschmerz relativ unbekannt ist und es noch sehr wenige evidenzbasierte Daten dazu gibt, ist auch die leitliniengerechte Versorgung aller Betroffenen nicht immer gegeben. Wahrscheinlich gibt es viele Menschen mit unklaren Gesichts- oder Zahnschmerzen, die nie eine korrekte Diagnose erhalten. Insgesamt lässt das auf eine relativ hohe Dunkelziffer schließen....Es ist notwendig, das Krankheitsbild des idiopathischen Gesichtsschmerzes ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken und eine umfassende Aufklärung zu betreiben. Dieses Buch ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung!"

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Auszug aus dem Interview mit Prof. Dr. Arne May / UKE 

Das Universitäre Gesichtsschmerzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg- Eppendorf (UKE) ist auf die Diagnostik und Behandlung unterschiedlicher Gesichtsschmerzerkrankungen spezialisiert. Hier wird fachübergreifend beraten und gemäß den medizinischen Leitlinien nach individuell wirksamen Therapien gesucht. Auch die Durchführung von klinischen Studien und Grundlagenforschung gehören zum Leistungsspektrum.

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Prof. Dr. Arne May hat das Gesichtsschmerzzentrum zusammen mit der zahnmedizinischen Abteilung und der Abteilung für Mund und Kieferchirurgie 2021 ins Leben gerufen. Er ist Neurologe und Neurowissenschaftler und gleichzeitig auch Leiter der Kopfschmerzambulanz am Institut für systemische Neurowissenschaften am UKE.

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